Straßenverkehrsrecht

Straßenverkehrsrecht

Strafrecht - Bußgeldverfahren - Verwaltungsverfahren - Verkehrsunfallregelungen

 
 
 
Der Bereich des Straßenverkehrsrechts, mit dem heute jeder unmittelbar täglich in Berührung gerät, umfasst eine breite Palette unterschiedlicher Vorschriften aus dem Bereich des Strafrechts, des Ordnungswidrigkeitenrechts (Bußgeldverfahren) und des Verwaltungsrecht mit Rechtsfolgen, die oftmals besonders weitreichende Folgen für das alltägliche Leben haben können. Hierbei sind auch bei Unfällen zivilrechtliche Streitigkeiten über Schadenersatz etc. vorgegeben.
 
 
So können z.B. Fahrerlaubnisse strafrechtlich entzogen werden (im Alltag wird dies als Führerscheinentzug bezeichnet), wenn z.B. Kraftfahrzeuge unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gelenkt wurden (Trunkenheitsfahrten, Straßenverkehrsgefährdung) oder schwerwiegendes Fehlverhalten im Straßenverkehr festgestellt (z.B. fahrlässige Tötung) wurde oder eine sogen. Fahrerflucht nach § 142 StGB begangen wurde.
 
 
Hierbei kann eine Fahrerlaubnis auch bereits im frühen Ermittlungsergebnis vorläufig entzogen werden (§ 111 a StPO), was ein sofortiges Fahrverbot nach sich zieht, bei dessen Missachtung weitere strafrechtliche Sanktionen drohen. Häufig drohen dann bei einem späteren Wiedererlangungsverfahren für die Fahrerlaubnis weiteres Unheil, in dem ein zeitaufwändiges und kostenintensives Medizinisch-Psychologisches Gutachten (MPU) als unabdingbare Voraussetzung vorgelegt werden muss. Hierbei ist anwaltlicher Rat dringend geboten.
 
 
Aber auch „nur“ Verstöße gegen Vorschriften straßenverkehrsrechtlicher Bestimmungen (wie z.B. gegen Straßenverkehrsgesetz, Straßenverkehrsordnung u.a.) haben über das Bußgeldverfahren vor den Bußgeldbehörden über Gerichte erhebliche Auswirkungen.
 
 
Wer z.B. zu schnell fährt und vorgegebene Höchstgeschwindigkeiten missachtet, riskiert nicht nur ein kräftiges Bußgeld, sondern auch „Punkte“ in Flensburg, die beim Fahreignunsregister (FAER) eingetragen werden und die sich mal schnell auch summieren können und dann zu einem Fahrerlaubnisentzug im Verwaltungsverfahren führen.
 
 
Oft können aber auch heftige Verstöße gegen Verkehrsvorschriften, die nur eine Ordnungswidrigkeit darstellen, allein schon bis zu 3 Monaten Fahrverbot führen.
 
 
Dem Risiko eines Verkehrsunfalles ist jeder, unabhängig davon, wie er sich im Straßenverkehr fortbewegt (so u.a. als Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer, PKW-Fahrer oder LKW-Fahrer), ausgesetzt.
 
 
Hier sein zivilrechtliches Recht durchsetzen zu können, um Schadenersatzforderungen zu realisieren, wie auch unberechtigte Forderungen abwehren zu können, erfordert gute Kenntnis der verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen und der fast unübersichtlichen gerichtlichen Rechtsprechung (wie z.B. Schadensberechnung, Leistungsausfall bis hin zur Sicherung von Folgeschäden, wie z.B. Schmerzensgeld oder Arbeitsunfähigkeit auf Grund von Verletzungen).